Mehr Selbstbestimmung führt zu einer höheren Lebensqualität, das gilt für alle Menschen – besonders aber für jene, die auf Grund ihrer Behinderung verstärkt auf Unterstützung angewiesen sind. Das Persönliche Budget ermöglicht Menschen mit Behinderung, die von ihnen benötigte Unterstützung entsprechend ihren Bedürfnissen und Vorstellungen zu organisieren. Durch den deutlichen Zugewinn an individuellen Wahlmöglichkeiten können sie ihr Leben aktiv selbst gestalten und sind nicht darauf angewiesen, Hilfe passiv anzunehmen. Die Inanspruchnahme Persönlicher Budgets bleibt bisher jedoch deutlich hinter den bestehenden Erwartungen zurück. Um das Persönliche Budget für Menschen mit Behinderungen angemessen zu gestalten, zur Inanspruchnahme zu motivieren und bei der Nutzung zu unterstützen veranstalten die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KSL) NRW, die Landschaftsverbände und die Landesarbeitsgemeinschaft Persönliches Budget NRW eine Reihe von Praxisdialogen.

Zum Auftakt der regionalen Praxisdialoge luden das KSL Köln und der Landschaftsverband Rheinland (LVR) am 24. Januar 2019 Budgetnutzende, Leistungsträger und Beratende nach Köln ein. Experten und Expertinnen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis und der Stadt Köln tauschten sich zu ihren Erfahrungen aus und diskutierten Möglichkeiten und Wege die Nutzung des Persönlichen Budgets zu verbessern, um dadurch eine höhere Selbstbestimmung und Lebensqualität von behinderten Menschen zu erreichen. Als konkrete Maßnahme wurde beschlossen, dass das Amt für Soziales des Rheinisch-Bergischen Kreises zusammen mit der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) ein Informations-Faltblatt zum Thema Persönliches Budget für die Menschen im Kreis erstellen wird.

KSL-Broschüre zum Persönlichen Budget

Logo der PB-Kampagne
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Das Bild zeigt die Teilnehmenden bei der Arbeit.
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Das Bild zeigt die Teilnehmenden in Gesprächen.
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Das Bild zeigt die Teilnehmenden bei der Arbeit.
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