Bundestag
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bunt, laut, stark und mutig

Rund 150 Teilnehmer*innen haben am vergangenen Freitag gegen den Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Spahn in Düsseldorf demonstriert.

Rehacare
Rehacare

Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben auf der Rehacare

Die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KSL) stellen sich auf der Rehacare in Düsseldorf vom 18. - 21. September 2019 vor. In Halle 6 am Stand D49 der Landesregierung Nordrhein-Westfalen informieren Mitarbeiter*innen der sechs Kompetenzzentren über die aktuellen Projekte, Aufgaben und Ziele.

Die Mitarbeiter*innen freuen sich auf viele gute Gespräche mit zahlreichen Besucher*innen aus dem In- und Ausland. Zudem liegen verschiedene aktuelle Publikationen der Kompetenzzentren - beispielsweise zum Persönlichen Budget oder zum Einkommen und Vermögen in der Eingliederungshilfe – am Stand bereit. Die Broschüren und Flyer gibt es teilweise auch in leichter Sprache und können kostenlos mitgenommen werden.

Die Rehacare ist von Mittwoch bis Freitag (18. - 20. September 2019) von 10 bis 18 Uhr und am Samstag (21. September 2019) von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Weitere Infos gibt es unter www.rehacare.de
 

 

Politische Entwicklung UN-Behindertenrechtskovention
Politische Entwicklung UN-Behindertenrechtskovention

Intensivpflege: Mehr Selbstbestimmung - nicht weniger

*** STOPPT DEN SPAHN-SINN ***

Aufruf zur Demonstration gegen das RISG (Rehabilitations- und Intensivpflegestärkungsgesetz)
Freitag, den 20.09.19 um 17:00 Uhr auf dem Bertha-von-Suttner-Platz hinter dem Düsseldorfer Hauptbahnhof

von Nicole Andres, EUTB-Beraterin Dortmund

 

Worum geht es?

Ein aktuelles Gesetzesvorhaben von Gesundheitsminister Jens Spahn sieht vor, dass beatmete Menschen zukünftig regelhaft in stationären Einrichtungen untergebracht werden, um sie dort professionell versorgen zu können. Ein Leben im häuslichen Umfeld mit Angehörigen und Freunden soll – auch aus Kostengründen - nur noch in besonderen Ausnahmefällen möglich sein. Bei der Prüfung soll die Einschätzung der Krankenkasse maßgeblich sein. Das Recht, mit ambulanter Intensivpflege zu Hause zu leben, soll vorzugsweise Menschen zustehen, die bereits aktiv am sozialen Leben teilhaben.

 

Unser Anliegen

Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf dürfen nicht gezwungen werden, in einer stationären Einrichtung zu leben. Sie haben das Recht, selbst zu entscheiden, wo und mit wem sie leben möchten. Dafür muss ihnen das Recht auf ambulante Intensivpflege uneingeschränkt erhalten bleiben. Dafür kämpfen wir!

 

Aufruf zur Demonstration

Wir planen für Freitag, den 20.09.19 um 17:00 Uhr eine große Demonstration auf dem Bertha-von-Suttner-Platz hinter dem Düsseldorfer Hauptbahnhof. Eingeladen sind alle Betroffenen, Angehörige, Pflegekräfte und Interessierte, die mit uns für die Rechte von Menschen mit Behinderung, insbesondere Beatmungspatienten, kämpfen möchten. Es wird voll, laut und stark. Wir geben unser Signal mit Stimmen, Plakaten, Postern, Flyern, Trillerpfeifen, Ketten und allem, was Aufmerksamkeit erzeugt. Auch Familien und Kinder sind herzlich eingeladen. Nutzt den Messetag auf der RehaCare gerne für unsere anschließende Aktion. Wir brauchen JEDE Unterstützung!!!

Reichstag Berlin
Reichstag Berlin

RISG-Gesetzesvorhaben im Blickpunkt

Persönliches Statement zum Reha- und Intensivpflegestärkungsgesetz RISG

Ein aktuelles Gesetzesvorhaben von Gesundheitsminister Jens Spahn sieht vor, dass beatmete Menschen zukünftig in speziellen Beatmungszentren untergebracht werden sollen. Ein Leben in den eigenen vier Wänden mit ambulanter Intensivpflege soll nur noch in absoluten Ausnahmefällen, z. B. bei Kindern, gewährt werden. Diese Regelung sieht das Rehabilitations- und Intensivpflegestärkungsgesetz (RISG) unter anderem vor. Wir möchten die davon Betroffene Nicole Andres, die auch als EUTB-Beraterin tätig ist – mit einem persönlichen Statement dazu Stellung nehmen lassen. Nicole Andres: „Betroffenen - wie mir - wird damit jegliches Recht auf ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben entzogen.“

Nicole Andres kritisiert die Vorhaben zum RISG in einem offenen Brief

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wird auf der Webseite des Ministeriums beim Tag der Offenen Tür in Berlin, denen weitere Kritiker spontan nutzten, um zu demonstrieren, wie folgt zitiert: „Wichtig ist jedoch, dass wir in der Debatte unsere Argumente austauschen und nicht bereits im Vorfeld davon ausgehen, dass wir den Betroffenen etwas Schlechtes wollen.“

Das gesamte Statement von Nicole Andres – ein offener Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn – finden Sie hier:

Stellungnahme als doc

Stellungnahme als pdf

 

 

Mittendrin oder nur dabei?
Mittendrin oder nur dabei?

Mittendrin oder nur dabei?

Wertschätzung zu erfahren, ohne sich verstellen zu müssen, ist für die meisten Menschen ein wichtiger Aspekt des Arbeitslebens. Wie sieht dabei die Realität von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen (chronischen Erkrankungen und/oder Behinderungen) aus? Unter welchen Voraussetzungen fühlen sie sich als authentische, wertgeschätzte Mitglieder eines Arbeitsteams?

Der Lehrstuhl für Arbeit und Berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln untersucht dieses Thema in einer anonymen Online-Studie zur psychologischen Seite von Inklusion.  

Ziel der Studie ist es, Informationen zur Arbeitssituation von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen aus „erster Hand“ zu erhalten: Wie beurteilen sie ihr Arbeitsumfeld? Wie wirkt sich das Arbeitsumfeld auf ihre Lebenssituation aus? Langfristig wollen die Wissenschaftler*innen dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu verbessern.

Mitmachen können alle Personen über 18 Jahren, die aktuell in einem Arbeitsverhältnis stehen (mindestens mit einer 50 %-Stelle) und von einer oder mehreren langanhaltenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen betroffen sind.

Weitere Informationen und Teilnahme an der Studie: https://unikoelnpsych.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_6zJ5u3fPd1aRXGB

Kontakt: Veronika Chakraverty, Universität zu Köln, veronika.chakraverty@uni-koeln.de

 

Es ist der Text "Politische Entwicklung: UN-Behindertenrechtskonvention" zu lesen
Es ist der Text "Politische Entwicklung: UN-Behindertenrechtskonvention" zu lesen

Staatenbericht zur rechtlichen Umsetzung von Inklusion in Deutschland beschlossen

Das Bundeskabinett hat am 17. Juli 2019 den Staatenbericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) beschlossen. In diesem Bericht präsentiert die Bundesregierung ihre Arbeit an der UN-BRK seit 2015. Der Bericht wird nun dem Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Genf vorgelegt.

Die Parlamentarische Staatsekretärin Kerstin Griese erklärt anlässlich des Kabinettsbeschlusses: „Es ist unser Ziel, eine inklusive Gesellschaft zu schaffen, die allen Menschen Teilhabechancen ermöglicht. Diesem Anspruch wollen wir Schritt für Schritt besser gerecht werden. Der Bericht zeigt, dass wir auf gutem Weg sind, die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen.“
Abzuwarten bleibt der Parallelbericht der Monitoring-Stelle. Dieser sogenannte Monitoring-Bericht ist bei der Monitoring-Stelle der UN-BRK beim Deutschen Institut für Menschenrechte angesiedelt. Nach Anfrage beim Institut wird der Monitoring-Bericht voraussichtlich erst im zweiten Halbjahr 2020 erscheinen. Entsprechend existieren dazu noch keine Stellungnahmen.

Mit der Ratifizierung der UN-BRK am 26. März 2009 hat sich die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, dem Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen regelmäßig über die Maßnahmen, die sie zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus dem Übereinkommen getroffen hat, und über die dabei erzielten Fortschritte zu berichten.

Die Monitoring-Stelle schreibt über sich: „Die Monitoring-Stelle ist eine unabhängige Stelle, die die Einhaltung der Rechte von Menschen mit Behinderungen fördert und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland überwacht. ("to monitor" (engl.) = beobachten, kontrollieren).“

test
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Test Inklusive Gesundheit

Hallo hier sollte ein Testtext erscheinen

Bildzeichen der Fachtagung zum Thema Kooperation statt Konkurrenz (Veranstaltung ist ausgebucht)
Bildzeichen der Fachtagung zum Thema Kooperation statt Konkurrenz (Veranstaltung ist ausgebucht)

Kooperation statt Konkurrenz !?

Zum Thema: Kooperation statt Konkurrenz !?
Beratung für Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen 

AM: 20.09.2018
Messe Düsseldorf