Titelbild der Kampagne Inklusive Gesundheit

„Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit ohne Diskriminierung aufgrund von Behinderung.“

(UN-Behindertenrechtskonvention Artikel 25)

 

Wir haben uns der Frage gestellt:

Wie kann die Forderung der UN-Behindertenrechtskonvention verwirklicht werden?

 

Unsere Antwort: Das Praxishandbuch KSL-Konkret #4 Vielfalt Pflegen für die Aus- und Fortbildung von Pflegenden.

 

Wir arbeiten dran!

Das Praxishandbuch wird am 11.12.2020 veröffentlicht.

 

Die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern erwarten in ihrer Düsseldorfer Erklärung vom 21.März 2019, „dass 10 Jahre nach Ratifizierung der UN-BRK die Qualität der Versorgung von Menschen mit Behinderungen weiter gestärkt und Barrieren in Bezug auf gesundheitliche Einrichtungen und Dienste weiter abgebaut werden. Ziel muss eine inklusive Gesundheitsversorgung sein.“ In diesem Zusammenhang fordern die Beauftragten, „dass in der Aus- und Fortbildung des medizinischen Personals das Bewusstsein für die Menschenrechte, die Würde, die Autonomie und die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen verbindlich berücksichtigt werden.“

Die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KSL) setzen sich mit ihrer Kampagne zur inklusiven Gesundheitsversorgung für einen gleichberechtigten Zugang von Menschen mit Behinderungen zum Gesundheitssystem in Nordrhein-Westfalen ein. Damit greifen sie ein Ziel aus dem Koalitionsvertrag der Landesregierung auf. Hier heißt es auf den Seiten 94-95: „Gleichzeitig müssen unsere Krankenhäuser den Anforderungen einer älter werdenden Gesellschaft, der Zunahme altersbedingter Krankheiten und Operationen, einem höheren Anteil von Menschen mit Demenz oder Behinderungen (…) gerecht werden.“

 

 

  • Schaffe, schaffe, Häusle baue! Diese Redewendung hat es in sich: Wer sich ein Haus bauen will, muss viel arbeiten, um sich das Geld dazu zu verdienen. Über diese Interpretation hinaus braucht ein Häuslebauer zudem viel Zeit, Geduld und Spucke für die Errichtung des Eigenheims: bis das Fundament steht, das Richtfest gefeiert und irgendwann eingezogen werden kann, braucht es zunächst einmal Kreativität und die Frage: Wie will der Häuslebauer eigentlich einmal leben?