Titelbild der Kampagne Inklusive Gesundheit
 
 

Unsere Motivation

Die Grundlage unseres Tuns:

Inklusion ist heute nicht mehr berechtigtes Thema, sondern längst Recht. Menschen mit Behinderungen haben auch ein Recht auf „das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit ohne Diskriminierung aufgrund von Behinderung“ (Artikel 25 in der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, kurz UN-BRK). Eine barrierefreie, inklusive und interdisziplinäre Gesundheitsversorgung ist Grundlage für Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe. In der Düsseldorfer Erklärung vom 21.März 2019 fordern die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern die „Sicherstellung einer guten Gesundheitsversorgung für alle Menschen in Nordrhein-Westfalen“. Für die Aus- und Fortbildung des medizinischen Personals fordern sie, dass „das Bewusstsein für die Menschenrechte, die Würde, die Autonomie und die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen verbindlich berücksichtigt" wird.

Zahlen und Fakten:

Laut Teilhabeberich NRW (7/2020) haben hierzulande im Jahr 2017 rund 3,67 Mio. Menschen mit Beeinträchtigungen gelebt. Dies entspricht einem Anteil von 20 Prozent an der Gesamtbevölkerung. Da Recht und Zahlen oft abstrakt sind, werden wir konkret, indem wir in unserem Praxishandbuch auch persönlich werden: Wir zeigen in unserem Buch zwölf Menschen mit und ohne Behinderungen, die aus unterschiedlichen Perspektiven berichten: einige mit ihren Erfahrungen als Patient*innen, also Expert*innen mit Sinnesbehinderungen, mit psychischer Beeinträchtigung, mit körperlicher Behinderung, mit anderen Lernmöglichkeiten und Menschen im Autismus-Spektrum. Zudem lassen wir auch noch andere Experten zu Wort kommen: ein Elternteil einer erwachsenen Tochter mit Behinderung, eine Menschenrechtsexpertin, einen Medizin-Experten für inklusive Medizin und zwei gestandene Pflegerinnen.

Unser Vorgehen – unsere Story:

Um die Interviews einzufangen, sind wir mit einem Kamerateam, einem Fotografen und einer Journalistin losgezogen und haben Interviews in ganz NRW geführt, und zwar in allen sechs Regierungsbezirken, in denen wir mit unseres Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben vertreten sind. Im Trailer und in den unten stehenden Postkarten finden Sie unsere Protagonisten. Es lohnt sich, neben dem Praxishandbuch auch die ausführlichen Interview-Filme anzuschauen. Die Interviews sind natürlich Kernelement unseres Praxishandbuchs. Und welche Vorteile sich für Lehrende ergibt, haben wir in einem Infoblatt zusammengefasst. Die Beauftragte des Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patient*innen in NRW, Claudia Middendorf, sagt: „Mit diesem Praxishandbuch würdigen die KSL die Schlüsselrolle der Pflegenden für ein inklusiveres Gesundheitssystem. Das erlernte Wissen unterstützt sie zudem bei ihrer täglichen Arbeit und füllt eine wichtige Lücke."

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Praxishandbuch

Foto mehrerer Ausgaben der Broschüre KSL-Konkret #4 Vielfalt Pflegen

KSL-Konkret #4 Vielfalt Pflegen

Das Praxishandbuch für die Pflege Aus- und Fortbildung

Mehr Informationen zur Broschüre, zum Versand und zum Download

Sie können das Praxishandbuch auch kostenlos als Druckversion erhalten:
info@ksl-nrw.de

Für Zustelladressen innerhalb von NRW ist der Versand kostenfrei. Pflegeschulen in NRW können auch ganze Klassensätze versandkostenfrei bestellen.

Außerhalb von NRW sind Bestellungen bis zu einer Broschüre versandkostenfrei. Ab der zweiten Broschüre ist der Versand kostenpflichtig.

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Expert*innen Interviews

Forschung und Recht

Erfahren Sie in diesem Interview-Ausschnitt mit der Menschenrechtsexpertin Prof. Dr. Theresia Degener, dass Menschen mit Behinderungen weltweit durch diskriminierende Gesundheitssysteme das Recht auf Gesundheit verweigert wird, es so erhöhte Sterberaten in Krankenhäusern und in Einrichtungen der Behindertenhilfe gibt, welches Land vorbildlich Barrieren abbaut und so ein inklusiveres Gesundheitssystem schafft und warum es mehr partizipative Forschung braucht.

Das Interview mit Prof. Degener und weitere wichtige Informationen zu Menschenrechten, Ausgrenzung in Sonderwelten, Barrierefreiheit, Selbstbestimmung und rechtliche Grundlagen finden Sie in Kapitel 2 unseres Prasishandbuchs.

Menschen mit Sinnesbehinderung

Blindheit und Sehbehinderung

Erfahren Sie in diesem Interview-Ausschnitt, welche Erfahrungen Christopher Starosta als Patient im Krankenhaus gemacht hat.

Taubheit, Schwerhörigkeit und Hörbehinderung

Erfahren Sie in diesem Interview-Ausschnitt, welche Erfahrungen Andrea Huckemeier als Patientin im Krankenhaus gemacht hat. Sie ist ausgebildete technische Zeichnerin. Heute arbeitet sie als Fachberaterin in einem Demenzservice-Zentrum für Menschen mit Hörschädigung.

Taubblindheit und Hörsehbehinderung

Erfahren Sie in diesem Interview-Ausschnitt, welche Erfahrungen Karoline Marzec als Patientin im Krankenhaus gemacht hat. Sie ist ausgebildete Mediengestalterin. Später hat sie auch als Repräsentantin und Vertrieblerin gearbeitet.

Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen

Erfahren Sie in diesem Interview-Ausschnitt, welche Erfahrungen Martin Lindheimer unter anderem in der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses gemacht hat. Von 2008 bis 2018 war er Leiter und Koordinator der Anlaufstelle Rheinland in Köln, seit 2018 leitet er die Beratungsstelle EUTB des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener (BPE) e. V. Ehrenamtlich ist er als Mitglied im Vorstand des LPE Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW e. V. und als sachkundiger Bürger im Landschaftsverband Rheinland (LVR) tätig.

In Kapitel 4 des Praxishandbuchs geht um Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Dort steht diese Frage im Mittelpunkt: Warum müssen psychische Erkrankungen schon bei der Aufnahme Beachtung finden?

Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen

Erfahren Sie in diesem Interview-Ausschnitt, welche Erfahrungen Ursula Wilcke als Patientin im Krankenhaus gemacht hat. Sie hat als Verwaltungsangestellte im öffentlichen Dienst 40 Jahre lang die Entwicklung der digitalen Welt in puncto Textverarbeitung durchlebt.

In Kapitel 5 des Praxishandbuchs steht diese Frage im Mittelpunkt: Wieso ist für Menschen mit körperlichen Behinderungen nicht nur die bauliche Barrierefreiheit wichtig?

Menschen mit anderen Lernmöglichkeiten

Erfahren Sie in diesem Interview-Ausschnitt, welche Erfahrungen Melanie Schulte-Braucks als Patientin in einer Rehaklinik gemacht hat. Sie arbeitet als Bürokauffrau – in dem Beruf, in dem sie ausgebildet ist.

Erfahren Sie in diesem Interview-Ausschnitt, welche Erfahrungen Chico Elmar Goepel als Patient in einem Krankenhaus gemacht hat. Er arbeitet heute als Empfangs- und Servicemitarbeiter. Beide Interviews und wichtige Informationen zu Interaktion und Kommunikation gibt es in Kapitel 6 unseres Praxishandbuchs.

Menschen im Autismus-Spektrum

Erfahren Sie in diesem Interview-Ausschnitt, welche Erfahrungen Alexandra als Patientin in einem Krankenhaus gemacht hat. Sie ist chemisch-technische Assistentin.

Das Interview und wichtige Informationen zu Interaktion und Kommunikation gibt es in Kapitel 7 unseres Praxishandbuchs.

Strukturen im Gesundheitssystem für Menschen mit komplexen Behinderungen

Medizin

Erfahren Sie in diesem Interview-Ausschnitt, welche Erkenntnisse der Chefarzt Dr. med. Jörg Stockmann als Experte für inklusive Medizin im Laufe seines Lebens gewonnen hat, und welche Standards er für Ärzt*innen aller Fachrichtungen im Regelsystem als sinnvoll erachtet.

Das Interview mit ihm gibt es in Kapitel 8 unseres Praxishandbuchs.

Pflege

Erfahren Sie in diesem Interview-Ausschnitt, welche Erfahrungen Susanne Just und Angela Prüfer als Pflegeexpertinnen im Modellprojekt „Klinik Inklusiv“ und als Pflegende im Krankenhaus Mara in Bielefeld machen.

Das Interview mit beiden gibt es ebenso in Kapitel 8 unseres Praxishandbuchs.

Angehörige und Assistenz

Erfahren Sie in diesem Interview-Ausschnitt, welche Erfahrungen Gottfried Claßen als Vater einer Patientin mit Behinderung im Krankenhaus gemacht hat. Er betreut gemeinsam mit seiner Frau die zum Interview-Zeitpunkt 37-jährige Tochter, um ihr ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, natürlich in Zusammenarbeit mit Assistenten.

Im Praxishandbuch geht es in Kapitel 9 entsprechend um Angehörige und Assistenz. 

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Infos für Lehrende

Welche Vorteile hat das Praxishandbuch Vielfalt Pflegen für Auszubildende und Lehrende in der Pflege?

Das Praxishandbuch ist übersichtlich und gleichzeitig ein sehr umfassendes Lehrwerk zum Thema Behinderung. Es kann von Lehrenden und Lernenden gemeinsam genutzt werden, da es entsprechend den Anforderungen des Rahmenlehrplans aufgebaut ist. Zusätzlich dient es als Inspirationsquelle, um den Unterricht situationsorientiert zu gestalten. Praxisorientierte Interviews, Übungen und Diskussionsfragen regen die Auszubildenden zur Reflexion an. Das Buch ist durch seinen modularen Aufbau übrigens auch bei eintägigen Fortbildungen einsetzbar.

Warum vermittelt das Buch so gut, was für die Pflege von Menschen mit Behinderungen wichtig ist?

Das Praxishandbuch wurde von Menschen mit und ohne Behinderungen erstellt. Es lässt Menschen mit Behinderungen, ihre Eltern, Pflegende und Fachleute aus Forschung und Medizin als Expert*innen zu Wort kommen. Als ergänzendes Lehrmaterial die obens stehenden Interviews zusätzlich als barrierefreie Filme nutzbar.

Welche für die generalistische  Pflegeausbildung relevanten Inhalte vermittelt das Praxishandbuch Vielfalt Pflegen?

Pflegefachfrauen und -männer lernen damit, wie Kommunikation und Interaktion mit Menschen mit Behinderungen im Pflegealltag gelingen können. So werden Unsicherheiten auf beiden Seiten abgebaut. Dies ist ein Baustein dafür, dass das Menschenrecht auf Selbstbestimmung in den unterschiedlichen Pflegesituationen respektiert werden kann.

Download für den Infozettel Vielfalt Pflegen

 

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Presseinformation

Vielfalt Pflegen: ein Praxishandbuch für ein inklusives Gesundheitssystem

Wenn Menschen mit Behinderungen ins Krankenhaus müssen, brauchen sie in der Regel eine besondere Pflege und Unterstützung. Die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KSL.NRW) wollen Pflegende in der neuen generalistischen Pflegeausbildung unterstützen, um Unsicherheiten bei der Kommunikation und Interaktion mit Menschen mit Behinderungen im Pflegealltag zu reduzieren. Das bringt Patient*innen Sicherheit und Pfleger*innen Selbstbewusstsein. Ganz im Sinne des Buchtitels: Vielfalt Pflegen! Das neue Praxishandbuch baut erstmals eine Wissensbrücke zwischen einer inklusiven Gesundheitsversorgung und einem inklusiven Gesundheitssystem. Menschen mit und ohne Behinderungen kommen darin mit ihren Erfahrungen und ihrem Know-how zu Wort. Fachleute aus der Praxis waren am Entwicklungsprozess beteiligt. Es zielt insbesondere auf Ausbilder*innen und Auszubildende in Pflegeschulen in NRW, ist aber ebenso als tägliche Informationsquelle für Pflegende in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen konzipiert. Die NRW-Behinderten- und Patientenbeauftragte, Claudia Middendorf, hat den KSL.NRW zur Buchveröffentlich am 11. Dezember 2020 – Corona bedingt – symbolisch im Internet gratuliert und ebenso mit Symbolkraft an die stellvertretende Pflege-Leiterin der Berufsakademie Volmarstein, Silvia Jung, übergeben.

Inklusive Gesundheit ist ein Schwerpunktthema der KSL.NRW. Mit ihrem Praxishandbuch Vielfalt Pflegen bauen sie eine Wissens-Brücke für Pflegende zu einer inklusiven Gesundheitsversorgung und einem inklusiven Gesundheitssystem.

  • Die herausgebenden KSL verstehen den Start der generalistischen Pflegeausbildung im Jahr 2020 als Hebel, relevantes Wissen dort zu verankern, wo Pflege beginnt: in den Pflegeschulen Nordrhein-Westfalens.
  • Das 280-Seiten umfassende Werk sieht Lehrende, Lernende und Praktizierende als Schlüsselfiguren bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, die unsere Gesellschaft zu einem „Höchstmaß an Gesundheit und Gesundheit ohne Diskriminierung aufgrund von Behinderung“ verpflichtet.
  • Die KSL.NRW gehen aktiv auf alle Pflegeschulen Nordrhein-Westfalens zu, um sich für die Nutzung des Praxishandbuchs im Unterricht stark zu machen. Zusätzlich begleiten sie diese Kampagne Corona bedingt vor allem in den sozialen Medien mit einer Aktionswoche vom 6. bis 12. Dezember 2020.

Statements zur Sache und zum Buch

„Mit diesem Praxishandbuch würdigen die KSL die Schlüsselrolle der Pflegefachkräfte für ein inklusiveres Gesundheitssystem“, sagt die Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patient*innen in NRW, Claudia Middendorf.
Sie übergibt das Buch symbolisch an Silvia Jung. Die Diplom-Pflegepädagogin leitet den Fachbereich Pflege an der Bildungsakademie Volmarstein in Hagen und war seit Konzipierung des Praxishandbuchs der KSL.NRW im Juni 2019 Fürsprecherin eines solchen Werks: „Professionelles Unterrichtsmaterial gab es für die Interaktion und Kommunikation mit Menschen mit Behinderungen noch nicht. Das Praxishandbuch Vielfalt Pflegen kommt im Zuge der generalisierten Pflegeausbildung dieses Jahr genau richtig. Das Material sensibilisiert und unterstützt Pflegende selbstbewusster im Umgang mit Menschen mit Behinderungen zu werden.“

Chico Elmar Goepel ist ein Mensch mit anderen Lernmöglichkeiten. Der Begriff ist noch nicht überall bekannt. Menschen mit anderen Lernmöglichkeiten lehnen die Bezeichnungen ‚geistig behindert‘ oder ‚Menschen mit Lernschwierigkeiten‘ jedoch häufig ab. Warum das so ist, erfährt man auch im Praxishandbuch. Goepel kommt darin als Experte mit diesen Erfahrungen im Gesundheitssystem zu Wort: „Schwierige Informationen wie lateinische Begriffe und bei der Medikamentengabe sind für mich sehr schwer zu verstehen. Dafür brauche ich meinen Assistenten.“
Dr. med. Jörg Stockmann, Chefarzt der Klinik für Inklusive Medizin am Ev. Krankenhaus in Hagen, ist auch Interviewpartner im Praxishandbuch. Er fordert: „Jeder Arzt muss an seiner Haltung arbeiten und sich fragen: ,Was kann ich dafür tun, dass dieser Mensch mit seiner individuellen Behinderung zu seinem Recht kommt, dass er seine Fragen stellen kann, dass ihm die Zeit gegeben wird, sich zu äußern? Und natürlich halte ich die fachliche Fortbildung für immanent wichtig.“

Der Inhalt und die Entstehung des Praxishandbuchs entsprechen dem Konzept der KSL.NRW, dass Menschen mit und ohne Behinderungen beteiligt sind.

Menschen mit Behinderungen, ihre Eltern, Pflegende und Fachleute aus Forschung und Medizin als Expert*innen mit ihren Erfahrungen oder ihrem Know-how zu Wort.
Markus May ist als Teilprojektleiter verantwortlich für die Kampagne Inklusive Gesundheit bei der KSL-Koordinierungsstelle Ko-KSL: „Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung, um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Wobei immer daran zu denken ist, dass die Behinderung keine Krankheit ist, die es zu heilen gilt, sondern ein Merkmal der individuellen Persönlichkeit. Wir wollen mit dieser Kampagne zur Bewusstseinsbildung beitragen, neues Wissen schaffen und es an der richtigen Stelle vermitteln.“
Andreas Tintrup, Projektleiter des KSL Arnsberg: „Durch den Austausch, der durch das Buch zustande gekommen ist, ist etwas Neues erwachsen. Allein die Gespräche mit Dr. Stockmann und Frau Jung hat schon viel in Bewegung gebracht. Durch unseren Vertrieb der Praxishandbücher, der nun NRW-weit von statten geht, kommen wir mit den Pflegeschulen ins Gespräch und vernetzen uns.“

Weitere Informationen sowie der Kontakt zum Projekt:

  • Gerne vermitteln wir Ihnen Interviewpartner oder einordnende Kontakte.
  • Das Buch ist kostenfrei erhältlich. Im Fokus des Vertriebs stehen die Pflegeschulen Nordrhein-Westfalens.

Hintergrund über die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KSL)
Die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben in NRW (KSL) initiierte das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen im Jahr 2016. Die Zentren unterstützen in allen Fragen, die mit Behinderung bzw. Beeinträchtigung in Verbindung stehen, oder vermitteln die jeweils passenden Ansprechpersonen. Die Kompetenzzentren haben die Aufgabe, zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in NRW beizutragen. In jedem Regierungsbezirk arbeitet heute ein Kompetenzzentrum. Standorte sind: Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Köln und Münster. Ein landesweit zuständiges Kompetenzzentrum für Menschen mit Sinnesbehinderungen hat seinen Sitz in Essen. Finanziert werden die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben vom Land Nordrhein-Westfalen sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Pressekontakt

Koordinierungsstelle der Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KO-KSL), Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen
Wibke Roth Telefon 0209/956600-30/-16,
wibke.roth@ksl-nrw.de

Download für die Pressemitteilung zur Buchveröffentlichung Vielfalt Pflegen

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Postkarten

Postkarte: Prof. Dr. Fabian van Essen: Ich kenne kaum ein Projekt, das so konsequent 'Nichts über uns ohne uns' lebt und Inklusion gestaltet!

Postkarte: Prof. Dr. Theresia Degener kommt im Praxishandbuch Vielfalt Pflegen als Menschenrechtsexpertin zu Wort: „Zum Recht auf Gesundheit für behinderte Menschen gehört ein gleichwertiger Zugang zu allen Gesundheitsdienstleistungen.“

Postkarte: Ursula Wilcke kommt im Praxishandbuch Vielfalt Pflegen als Expertin mit diesen Erfahrungen zu Wort: „Wahrgenommen zu werden und zu merken, dass sich die Menschen im Krankenhaus Zeit nehmen: Das ist mir wichtig.“

Postkarte: Karoline Marzec kommt im Praxishandbuch Vielfalt Pflegen als Expertin mit diesen Erfahrungen zu Wort: „Mit meiner Assistentin fühle ich mich sicher.“

Postkarte: Melanie Schulte-Braucks kommt im Praxishandbuch Vielfalt Pflegen als Expertin mit diesen Erfahrungen zu Wort: „Ich würde mir wünschen, dass auf Menschen mit anderen Lernmöglichkeiten intensiver eingegangen wird, sich mehr Zeit für sie genommen wird, und dass Begriffe genutzt werden, die auch jeder verstehen kann.“

Postkarte: Dr. Jörg Stockmann kommt im Praxishandbuch Vielfalt Pflegen als Experte für inklusive Medizin zu Wort: „Jeder Arzt muss an seiner Haltung arbeiten und sich fragen: ‚Was kann ich dafür tun, dass dieser Mensch zu seinem Recht kommt, dass er seine Fragen stellen kann, dass ihm die Zeit gegeben wird, sich zu äußern?‘ Und natürlich halte ich die fachliche Fortbildung für immanent wichtig.“

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