Sprecher wird ein Mikrophon gehalten

Die Persönliche Assistenz ist für viele Menschen mit Behinderung die Form der Unterstützung, mit der sie Teilbereiche ihres Lebens möglichst selbstbestimmt gestalten und (er)leben. Das betrifft je nach Unterstützungsbedarf des Menschen mit Behinderung die Bereiche der Arbeit, des Studiums, der Mobilität, der Freizeit, der Urlaubsbegleitung, der Haushaltsführung oder eben auch der Pflege.

In einigen dieser Bereiche können aktuell und akut Kontakte zu anderen Menschen vermieden werden. Das trifft aber tatsächlich nur auf wenige zu. Denn könnte die Person mit Behinderung ohne eine fremde Unterstützung auskommen, würde sie es garantiert auch tun.

In der Konsequenz bedeutet das, dass viele Menschen mit Behinderung täglich und wiederholt momentan gar keine andere Wahl haben, als sich dem Risiko einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 auszusetzen. Die Nähe zu und die Kommunikation mit der Persönlichen Assistenz bleibt eine hinzunehmende Gefahr.

Hier finden Sie Links zu Informationen im Zusammenhang von Corona und Persönlicher Assistenz:

 

Informationen zum Thema Schutzkleidung für Assistenzkräfte:

Angesichts der kritischen Versorgungslage hat die Landesregierung Schutzmaterial für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe bestellt, das sukzessive geliefert und durch die Kreise und kreisfreien Städte verteilt wird.

Menschen, die ihre Assistenz im Arbeitgebermodell organisieren und Assistenzdienste, können sich an die kommunalen Krisenstäbe wenden. Die Kreise und kreisfreien Städte verteilen das Schutzmaterial entsprechend der vor Ort festgestellten Bedarfe in eigenem Ermessen und in eigener Verantwortung. Das heißt es besteht kein Anspruch darauf, Schutzkleidung gestellt zu bekommen.

Alternativ werden die Kosten für die Schutzkleidung von Assistenzkräften vom Leistungsträger übernommen. Informationen dazu finden Sie hier Informationen des Landschaftsverbandes Rheinland.