Eine neue Dialogstelle für Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen soll Fragen zur Coronaschutzverordnung klären und als Vermittlungsstelle dienen, damit Besuche in Einrichtungen nicht verwehrt werden.

„Trotz der Lockerungen durch die Landesregierung verwehren viele Einrichtungsleitungen ihren Bewohner*innen noch immer die Möglichkeit, besucht zu werden. Der persönliche Kontakt ist für die psychische Gesundheit der Menschen aber besonders wichtig. Unter Einhaltung der vom Land vorgegebenen Maßnahmen sind die Besuche unbedingt zu gestatten“, erklärte Claudia Middendorf.

Die Dialogstelle soll künftig dabei helfen, Streitigkeiten zu schlichten, die bei der Ausgestaltung der Besuchsmöglichkeiten in den stationären Pflegeeinrichtungen und den Einrichtungen der Eingliederungshilfe aufkommen können. Sie nimmt ab sofort ihre Arbeit für die Menschen in NRW auf und wird durch das Büro der Landesbeauftragten betreut.
   
Die neue Dialogstelle ist unter folgenden Kontaktdaten erreichbar:
 
E-Mail: dialogstelle@lbbp.nrw.de (ab sofort)
Telefon: 0211 / 855 4780 (ab Mittwoch, dem 10.06.2020)
Weitere Informationen können Sie unter www.lbbp.nrw.de abrufen.

 

Frau im Rollstuhl, ihre linke Hand wird von Hand einer Besucherin gehalten
Frau im Rollstuhl, ihre linke Hand wird von Hand einer Besucherin gehalten