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Fensterblick Extern
„Ob ich dich mag oder ob du mich magst, hat gar nichts damit zu tun, was wir verbal miteinander austauschen. Das hat mit anderen Faktoren zu tun. Wie sehe ich die andere Person beziehungsweise wie nehme ich diese wahr? Kann ich sie gut riechen? Geruch spielt eine wahnsinnig große Rolle. Gerade bei der Partnerwahl. Was fühle ich? Liegt da etwas in der Luft? Eine Spannung? Das Unsichtbare, so meine „steile“ These, ist wichtiger als das gesprochene Wort. Das ist eigentlich der Ursprung zu dem Film und das hat zunächst mal gar nichts mit Behinderungen im weiteren Sinne zu tun. Und dann wollte ich eine Beziehungskonstellation haben, die das ganz besonders deutlich macht. So sind wir nach längerer Überlegung auf die Idee gekommen, Blindheit und Gehörlosigkeit miteinander zu kombinieren.“
Interview mit Milan Skrobanek, Cindy Kling und David Knors |
von L. Vössing und M. Kalthoff-Mahnke vom KSL.Münster | KSL hinterfragt


Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben in NRW
Munscheidstr. 14
45886 Gelsenkirchen
Weitere Informationen:
Der Film „Als wäre es leicht“ läuft derzeit bundesweit in den Kinos. Der Film wird in Ihrer Nähe nicht gezeigt? Es besteht die Möglichkeit, den Film einem geschlossenen Publikum zu präsentieren. Für individuelle Vorstellungstermine wenden Sie sich bitte an Ihr örtliches Kino oder an die Filmagentur „Kern des Ganzen“ in Köln, Telefon 0221 168 907 23, www.kerndesganzen.de.
Hier finden Sie Kinos, in denen der Film aktuell läuft:
Interesse an weiteren Fensterblicken?
Inklusive Kultur
Ann-Kathrin Hickert ist seit Oktober 2022 Inklusionsagentin am Theater Münster. Eine spannende Rolle in einer Krimi-Inszenierung? Nein. Aber eine große Herausforderung allemal: Ihr Ziel ist es, dass das Theater Münster alle Menschen willkommen heißt und niemanden ausschließt – vor der Bühne für das Publikum, hinter der Bühne für Mitarbeitende und auf der Bühne für Künstler*innen. Lisa Vössing vom KSL.Münster hat mit ihr darüber gesprochen, wie das gehen kann.
Zum Beitrag Nr. 36Inklusive Kultur
Iris Colsman war lange Zeit Projektleiterin des KSL.Düsseldorf. Sie hat 2016 das inklusive Kulturfestival KulturTandem auf den Weg gebracht und auch konzipiert. Seitdem kommt es einmal jährlich mit vielfältigsten Künstler*innen in unterschiedlichen Städten im Regierungsbezirk Düsseldorf auf die Bühne. Ihr Herzenswunsch ist, so zu zeigen, wie wunderbar Inklusion gelingen kann: In diesem Fall scheint es zu funktionieren, weil nicht Inklusion draufsteht, wo Kulturinteressierte Kunst, Theater, Comedy und Musik genießen.
Zum Beitrag Nr. 8
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