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Juni | 2026
Auch in unruhigen Zeiten: Die KSL.NRW setzen sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein
Newsletter der KSL.NRW
Das durch den Paritätischen Wohlfahrtsverband geleakte Papier mit Vorschlägen zu Kürzungen in der Eingliederungshilfe hat zuletzt viele Menschen mit Behinderungen umgetrieben und verunsichert. Sie fragen sich, inwiefern eine selbstbestimmte Teilhabe noch möglich ist, sollten die Kürzungsideen tatsächlich umgesetzt werden.
Zuletzt haben sowohl das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) als auch der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen mit ihren Veröffentlichungen Stellung bezogen: Menschenrechtliche Verpflichtungen seien keine Verhandlungsmasse, proklamiert das DIMR in seiner Pressemitteilung vom 24. Juni 2026; Diskussionen um Kürzungen in der Eingliederungshilfe seien ein Ende zu setzen, appellierte Jürgen Dusel in der Pressemitteilung vom 22. Juni 2026. Wie auch sie beziehen wir Position.
Gerade in diesen unruhigen Zeiten ist es wichtig, dass auch die KSL.NRW ihren Auftrag, sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen einzusetzen, wahrnehmen und Haltung bewahren. Wir machen auf Fehlentwicklungen aufmerksam, die den Rechten auf Selbstbestimmung und Teilhabe entgegenstehen und sind dazu zuletzt auch in einen konstruktiven Austausch mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales gegangen.
Position und Haltung zu zeigen bedeutet auch, zu demonstrieren: Am 5. Mai – dem Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung – waren die KSL.NRW bei vielen Aktionen beteiligt. So gingen zum Beispiel bei den Protesttagen in Ostwestfalen-Lippe weit über 1.500 Menschen auf die Straße, unter anderem gegen Kürzungen in der Eingliederungshilfe, während am Chlodwigplatz in Köln für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auf Barrieren im Alltag aufmerksam gemacht wurde.
Im Sinne der Selbstermächtigung und Selbstbestimmung hebt dieser Newsletter besonders die Veranstaltungen zum Persönlichen Budget, zur Elternassistenz oder zur Arbeit der Beiräte hervor.
Darüber hinaus berichtet das Newsletter-Team von mehreren Veranstaltungen, in denen über mögliche Kürzungen informiert, aber auch Raum für Austausch und Vernetzung gegeben wurde, um Sorgen miteinander zu teilen und sich gegenseitig zu stärken.
Dass Menschen nach Beteiligungsmöglichkeiten suchen, zeigt eindrucksvoll die Petition „Teilhabe ist ein Menschenrecht“ von der Lebenshilfe-Bundesvereinigung, die von insgesamt 181.269 Personen mitgezeichnet und bereits im Bundestag diskutiert wurde.
Die KSL.NRW antworten mit ihrer Expertise auf die vielen Anfragen aus Selbsthilfe und dem weiten Feld der Behindertenhilfe. So tragen wir zu der Weiterentwicklung inklusiver Lebensverhältnisse mit dazu bei, dass Werte aus der UN-BRK langfristig umgesetzt werden.
Auch wenn wir herausfordernde Zeiten erleben: Wir lassen uns nicht beunruhigen.
Als KSL.NRW bleiben wir dran!
Eine gute Lektüre wünscht Ihnen
Ihr Logbuch-Team
Eintrag Eins | Bewusstseinsbildung | Mai
Buntes Programm bei Aktionstagen in Wuppertal und Heiligenhaus
Rund um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fanden bundesweit zahlreiche Aktionen statt. Das KSL.Düsseldorf war am 8. Mai 2026 beim Aktionstag „Wuppertal barrierefrei“ und am 9. Mai 2026 beim Aktionstag „Inklusion ist nicht verhandelbar“ in Heiligenhaus im Kreis Mettmann mit dabei. Das KSL gab Einblicke in ihre Themen und stellte ihre Schriftenreihe „KSL-Konkret“ vor. Zudem hatten Besucher*innen die Möglichkeit, mit Brillen, Kopfhörern und Gewichten Beeinträchtigungen zu simulieren.
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Eintrag Zwei | UN-BRK | Mai
Sorgenkind mit ‚Zucker im Arsch‘?
Unter dem Titel „Sorgenkind mit ‚Zucker im Arsch‘?“ und innerhalb der Aktionswoche gegen Rassismus und Rechtsextremismus von NRWeltoffen im Kreis Herford lud das KSL-OWL am 27. Mai 2026 zum Vortrag und anschließender Publikumsdiskussion ins Bürgerzentrum „Haus unter den Linden“ in Herford ein. Mehr lesen

Eintrag Drei | Eltern mit Behinderung | März
Elternassistenz für Eltern mit nicht-sichtbaren Behinderungen ermöglicht es, Kindeswohlgefährdungen zu vermeiden
Gemeinsam mit Eltern mit Behinderungen diskutierten die Teilnehmenden, wie man mit einer bedarfsdeckenden Alltagsentlastung für die Eltern mit chronischer Erkrankung, psychischer oder Suchterkrankung die altersgerechte Entwicklung der Kinder sicherstellen kann. Ein zentraler Ansatz ist die Elternassistenz – also Unterstützung bei der Betreuung und Versorgung der Kinder nach § 78 Abs. 3 SGB IX. Dieses Angebot kann Familien im Alltag entlasten und so dazu beitragen, dass das Kindeswohl nicht gefährdet wird. Mehr lesen

Eintrag Vier | KI und Inklusion | Juni
Wie barrierefrei ist KI selbst?
Künstliche Intelligenz kann Bilder beschreiben oder Texte vereinfachen und macht viele Informationen dadurch leichter zugänglich. Gerade für Menschen mit Sehbeeinträchtigung eröffnen sich damit neue Möglichkeiten im Alltag. Selten wird allerdings gefragt, wie barrierefrei diese Anwendungen eigentlich selbst sind.
Eine Anwendung kann inhaltlich noch so hilfreich sein. Wenn sich ihre Oberfläche allerdings nicht zuverlässig bedienen lässt, kommt ein Teil der Nutzer*innen gar nicht erst an die guten Ergebnisse heran. Im vierten Beitrag unserer Reihe „KI für alle“ schaut sich Julian Rohlfing, Fachberater „Sehen“ beim KSL-MSi-NRW, die Werkzeuge genauer an, mit denen Menschen mit Sehbeeinträchtigung täglich arbeiten. Mehr lesen
Leseempfehlung | Blog | Februar
Handlungsempfehlungen für Kommunen
Im Interview mit Malin Butschkau und Lena Bertelmann beantworten die beiden die Frage, welche Gelingensfaktoren dazu führen, dass Kommunen die UN-Behindertenkonvention umsetzen. Zum Beitrag

Eintrag Fünf | Teilhabe | April
Soziale Teilhabe sichern
Bei einer Veranstaltung von Assistenz Kollektiv Köln e.V. war neben Vertretern der Lebenshilfe NRW, der Sozialhummel und des SoVD auch Wolfgang Thiems vom KSL.Köln eingeladen. Er sprach über die Relevanz des Persönlichen Budgets und der Persönlichen Assistenz für die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung und lud die Teilnehmer*innen zur weiteren Vernetzung ein. Mehr lesen

Eintrag Sechs | Barrierefreiheit | März
Perspektivwechsel als Schlüssel zur Inklusion
Inklusion ist kein statischer Zustand, sondern ein aktiver, beständiger Prozess der gesellschaftlichen Gestaltung. Dass dieser Prozess vor allem durch Begegnung und das Aufbrechen von Barrieren in den Köpfen gelingt, zeigt eine besondere Sensibilisierungsschulung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Münster. Für das KSL.Münster war Oliver Schneider mit dabei. Mehr lesen

Eintrag Sieben | Barrierefreiheit | Juni
Ein Leben mit der stillen Gebärdensprache in einer lauten Welt
Im Interview hat KSL.MSi-Mitarbeiterin Anna Cebulla mit Magdalena Gryzb über ihre Erfahrungen als hörendes Kind tauber Eltern gesprochen. Ihre Kindheit prägte das Leben in „zwei Welten“. Mehr lesen

Eintrag Acht | Persönliches Budget | April
Fachtag – ‚Mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung‘
Ein Fachtag zum Persönlichen Budget bildete am 31. März 2026 den Abschluss des Aktionsmonats im Ennepe-Ruhr Kreis zu diesem Thema. Er wurde von der Inklusionsbeauftragten des EN-Kreises, Judith Volk, gemeinsam mit den KSL.NRW und weiteren Akteur*innen durchgeführt. Claudia Middendorf, Beauftragte des Landes NRW für die Belange von Menschen mit Behinderung und für Patient*innen (lbbp.nrw), hob in ihrer Ansprache die Bedeutung des Persönlichen Budgets für die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung hervor. Dabei gehe es für dessen Nutzende sowohl um Rechte als auch um Verantwortung und um das Thema Würde. Ein Persönliches Budget zu beantragen bedeute auch, die eigenen Wünsche ernst zu nehmen, neue Wege zu entdecken und zu sagen: So will ich leben! Vier Interviews mit PB-Nutzenden sind in der Nachricht verlinkt/dargestellt. Zur Anmeldung

Eintrag Neun | Bewusstseinsbildung | Mai
‚DiskrimiNIErung – Respekt für alle!‘ – Demo zum Protesttag
Anlässlich des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung hat das KSL.Köln in Kooperation mit Selbstbestimmt Leben Behinderter Köln e.V., der Lebenshilfe Köln e.V. und der Politischen Selbstvertretung („Wir für Sie“) eine Demonstration mit vielen Aktionen in Köln organisiert. Mehr lesen

Eintrag Zehn | Politische Partizipation | April
KSL.Düsseldorf stärkt Beiratsarbeit
Das KSL.Düsseldorf setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderung ihre Interessen in der Politik besser vertreten können. Unter anderem begleitet das KSL Beiratsgründungen und bietet Seminare für bestehende Beiräte an. Menschen mit Beeinträchtigungen und ihre Angehörigen sollen die Möglichkeit haben, sich niederschwellig zu informieren und sich weiterzubilden. Dieses Angebot nahmen Beiratsmitglieder in Hilden im Kreis Mettmann und Interessierte in Brüggen im Kreis Viersen im April wahr. Mehr lesen
Leseempfehlung | Blog | Mai
Neurodivergenz, Gesundheitsversorgung und Suizidprävention – ein Kommentar von Milena Wolf
Milena Wolf arbeitet seit Mai 2024 als Projektmitarbeiterin beim KSL.Arnsberg. Sie engagiert sich unter anderem in einer Arbeitsgruppe beim Nationalen Suizidpräventionsprgramm (NaSPro). In ihrem Kommentar benennt sie Barrieren für den Zugang zum Gesundheitssystem von Menschen mit neurodivergenten Profilen, besonders zu psychiatrischer und psychotherapeutischer Versorgung. Als Teil der AG-Leitung bei der NaSPro sucht sie noch Mitstreiter*innen. Zum Beitrag

Eintrag Elf | Persönliches Budget | April
Mit ‚Vivian und Leon‘ zum richtigen Bedarf
Selbstbestimmung ist kein abstrakter Begriff, sondern ein aktiver Gestaltungsprozess. Um angehende Fachkräfte der Heilerziehungspflege optimal auf ihre Rolle als Wegbegleiter*innen für ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten, führte das KSL.Münster am 14. April 2026 einen Studientag zum Persönlichen Budget (PB) an der Hildegardisschule Münster durch. Mehr lesen

Eintrag Zwölf | Inklusive Gesundheit | Juni
Echt lecker: Inklusions-Dinner ‚Gesundheit und Wohlbefinden‘
Das KSL.Detmold lud als Kooperationspartner gemeinsam mit Gemeinsam Wohnen e.V., dem Fachbereich Gesundheit der Hochschule Bielefeld (HSBI) sowie der Inklusionsplanung der Stadt Bielefeld zum Inklusionsdinner „Gesundheit und Wohlbefinden“ ein. Mehr lesen

Eintrag Dreizehn | Lebensräume | März
Garten für Alle – im Naturschutzzentrum Märkischer Kreis e.V.
Ein Ort, an dem Naturerlebnisse möglich gemacht werden, ist der Garten für Alle in Lüdenscheid. Angesiedelt ist er beim Naturschutzzentrum Märkischer Kreis e.V. als regionale biologischer Station. Deren Gebäudeensemble bilden alte Bauernhofgemäuer und einzelne Neubauten aus Holz. Die idyllische Landschaft und der Hof machen das Areal zu einem wunderbaren Natur-Erlebnisort. Über eine buckelige Straße mit sauerländischer Steigung gelangt man vom Parkplatz nach ca. 150 Metern an die Pforten des liebevoll angelegten Gartens für Alle, der von einem Staketenzaun gerahmt wird. Allgegenwärtig ist das Geräusch fließenden Wassers – im Garten spiegelt ein Naturteich die Umgebung. Ein weiterer großer Teil des Gartens wird von acht selbstgebauten, unterfahrbaren Hochbeeten eingenommen. Einige von ihnen sollen künftig von interessierten Gruppen bewirtschaftet werden. Wer bei diesem Projekt mitarbeiten oder sich mit den Akteur*innen vernetzen möchte, ist dort sehr willkommen. Mehr lesen

Eintrag Vierzehn | Bewusstseinsbildung | April
Workshop mit Kölner Jugendzentren
Am 28. April 2026 waren Mitarbeitende der Kölner Jugendzentren eingeladen, an dem Workshop „Haltung kann Barrieren abbauen, der Check“ beim KSL.Köln teilzunehmen. Mehr lesen

Eintrag Fünfzehn | Persönlichen Budget | Februar
Reger Austausch beim Leitungstreffen
Bei einem Treffen der Fach- und Leitungskräfte des Kreises Steinfurt referierte Martina Steinke (Foto) vom KSL.Münster zum Persönlichen Budget für Kinder und Jugendliche. In ihrem Vortrag ging die Referentin für juristische Fragen auch auf Unterschiede bei den Leistungen der Eingliederungshilfe ein. Mehr lesen

Eintrag Sechzehn | Netzwerk | Juni
Konstruktives Netzwerktreffen in Düsseldorf
Am 18. Juni 2026 lud das KSL.Düsseldorf Mitarbeiter*innen von EUTBs, KoKoBes und SPZs sowie Verfahrenslots*innen, NRW-Lots*innen und Ombudspersonen nach dem WTG zu einem Vernetzungstreffen in das Bürgerhaus in Düsseldorf-Benrath ein. Ulrike Häcker, Sozialjuristin und Mitarbeiterin beim KSL.Detmold, referierte zum Thema „Teilhabe sichern trotz Systemgrenzen: Beratung an der Schnittstelle von Pflege und Eingliederungshilfe“. Zudem informierte Robert Küll vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW zur Tätigkeit der Clearingstelle Impfschäden NRW und zum Krankheitsbild Post-Vac bzw. ME/CFS. Mehr lesen
Kooperationspartner Meldung

Agentur Barrierefrei
Eröffnung der Ausstellung Barrierefreies Wohnen und Arbeiten
Die Agentur Barrierefrei NRW und die KBV-Wohnberatung haben am 24. April gemeinsam ihre neue Ausstellung eröffnet, die Lösungen für barrierefreies Arbeiten und Wohnen zeigt. Präsentiert werden zum Beispiel ein ergonomischer Arbeitsplatz mit speziellen Eingabehilfen für den PC und verschiedene Erleichterungen in der Wohnung mit Hilfe von Smart-Home-Technik.
Zudem wurde das 30-jährige Jubiläum der KBV-Wohnberatung gewürdigt.
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Thema
Was tun nach einem menschenfeindlichen Angriff? Beratungsstelle Back Up
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Ein Inhaltstext.
Hilfe in Krisensituationen
Falls du dich belastet fühlst oder dich in einer Krise befindest, findest du hier sofortige Unterstützung:
Notruf: 112 (bei akuter Gefahr)
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
Telefonseelsorge: 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222
Info-Portal: https://www.deutsche-depressionshilfe.de
Krisenchat: https://www.krisenchat.de/ (für alle unter 25 Jahre)
Beratungsangebot
Was tun nach einem menschenfeindlichen Angriff? Beratungsstelle Back Up
Die Beratungsstelle Back Up bietet Betroffenen menschenfeindlicher Gewalt vielfältige Unterstützung an. Bei einem ersten Treffen von Back Up (vertreten durch Janina Rostek) und dem KSL.Arnsberg (vertreten durch Maren Zebrowski und Lena Bertelmann) in Dortmund haben sich die Anwesenden über ihr Verständnis von Gewalt ausgetauscht. Übereinstimmend geht es allen vorrangig um die Betroffenenperspektive und um das subjektive Empfinden von Gewalt. Während Back Up vor allem Hilfestellung nach konkret erlebten Taten leistet, ist das KSL.Arnsberg besonders im Bereich Prävention und Bewusstseinsbildung tätig. Die KSL.NRW richten sich im Themenbereich Gewaltschutz vor allem an die Zielgruppe der Menschen mit Behinderung. Manchen Menschen ist nicht automatisch bewusst, dass das, was ihnen womöglich passiert, eine Form von Gewalt ist, und dass sie das Recht haben, sich dagegen zu wehren. Back Up hat für Betroffene menschenfeindlicher Gewalt Informationsmaterial zusammengestellt, das in der Nachricht verlinkt ist. Mehr lesen
Aufruf
Gesprächspartner*innen für ARD-Dokumentation gesucht
Die Journalistin Katrin Kleemann sucht für ihre Recherche zum Thema Verhütung und Elternschaft, Frauen mit Behinderung, die Erfahrungen mit Sterilisation mit und ohne Einwilligung oder/sowie Zwangs-Verhütung und/oder Zwangs-Abtreibung gemacht haben. Sie sucht vor allem Gesprächspartner*innen für Hintergrund- und Erfahrungsberichte. Es geht ihr zunächst nicht um Interviews zur Veröffentlichung. Die Journalistin hat bereits eine Reportage zu Zwangssterilisation von Frauen mit Behinderung in Europa gemacht (arte). Kennen Sie jemanden, der dazu etwas erzählen möchte? Kontakt aufnehmen
Aufruf
Teilnehmende für Online-Studie gesucht: Autismus und Suizidalität
Das Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit an der Ruhr-Universität Bochum führt noch bis zum 31. Juli eine Online-Studie zu Autismus und Suizidalität durch. Teilnehmen können Erwachsene im Autismus-Spektrum. Die Bearbeitung des Fragebogens dauert etwa 10-15 Minuten. Mehr Information
Befinden Sie sich in einer Kriesensituation? Information in Kriesensituationen
Praxis-Tipp
Fachgebärdenlexikon „Sign4All“
Mehr als 15.000 Fachgebärden online: Das digitale Fachgebärdenlexikon „Sign4All“ unterstützt die berufliche Teilhabe gehörloser Menschen. Auch das KSL-MSi-NRW hat Fachgebärden zum Persönlichen Budget beigesteuert. Mehr Information
Aufruf
Nicht ohne uns über uns: Die Arbeits-gemeinschaft Politische Partizipation in der Stadt Hagen
Beim Stammtisch von der Arbeits·gemeinschaft Politische Partizipation können alle Menschen bei politischen Themen in Hagen mit·machen.
Und es machen viele Menschen mit:
- Menschen mit und ohne Behinderungen,
- Unterstützer*innen,
- Politiker*innen aus verschiedenen Parteien in Hagen.
Lena Bertelmann und Maren Zebrowski vom KSL.Arnsberg haben den Stammtisch besucht. Mehr Information
Veranstaltungsrückblick
Vortrag „Soziale Rechte durchsetzen“ in Erkelenz
Am 22. April 2026 war Wolfgang Thiems von KSL.Köln von der EUTB Heinsberg eingeladen, um einen Vortrag zu halten. Das Treffen fand im Martin-Luther-Gemeindehaus in Erkelenz statt.
Im Rahmen des Vortrages wurde die Broschüre KSL_Konkret 9 „Soziale Rechte durchsetzen“ vorgestellt. Mehr lesen
Veranstaltungsrückblick
Special Olympics NRW
An zwei Tagen im Mai konnten sich Sportler*innen mit anderen Lernmöglichkeiten/Förderschüler*innen und Menschen mit mehrfacher Behinderung aus Dortmund und Umgebung in verschiedenen Sportarten messen. Das neu geschaffene Wettkampfformat SONRW Sport Tour ist ein Vorbote der kommenden, deutlich umfangreicheren Special Olympics Landesspiele NRW die 2027 ebenfalls in Dortmund stattfinden sollen. Dann werden Wettkämpfe in folgenden Sportarten angeboten: Badminton, Basketball, Beachvolleyball, Boccia, Bowling, Fußball, Golf, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Kraftdreikampf, Leichtathletik, Radfahren, Reiten /Voltigieren, Rollerskating, Schwimmen, Segeln, Stand Up Paddling, Tennis, Tischtennis, Triathlon und Turnen. Vom 9.-12.06.2027 werden in Dortmund 2000 Athlet*innen und 800 Trainer*/Betreuer*innen erwartet. Mehr lesen


