Fensterblick Detmold

Stephan Wieners / Kommentar / KSL hinterfragt


Stephan Wieners schreibt:

Der Mindest-Lohn in Werkstätten für Menschen mit Behinderung
ist für mich sehr wichtig.
Mit dem Mindest-Lohn kann man viel erreichen.


Stephan Wieners arbeitet
beim KSL Detmold.

Das KSL Detmold ist ein Büro.
Das Büro ist in der Stadt Bielefeld.

Stephan Wieners ist Sozial-Pädagoge.

Sozial-Pädagogen sind Fach-Leute für

  • die Beratung
    und
  • die Unterstützung
    von anderen Menschen.

Stephan Wieners hat einen Kommentar geschrieben.

Ein Kommentar ist ein Text.
In dem Text erklärt eine bestimmte Person:
Das ist meine Meinung.

Die Meinung ist zu einem bestimmten Thema.


Für Stephan Wieners ist die
UN-Behindertenrechtskonvention
ganz wichtig.


Die UN-Behindertenrechtskonvention ist ein Vertrag.
Der Vertrag ist für Menschen mit Behinderung.
Der Vertrag gilt fast überall auf der Welt.
Die Abkürzung für den Vertrag ist: UN-BRK.


Stephan Wieners passt in der Arbeit auf:
Passen bestimmte Sachen zu der UN-BRK?

Stephan Wieners schreibt:

  • In den Werkstätten arbeiten ungefähr
    280 Tausend Menschen mit Behinderung.
  • Die Werkstätten für Menschen mit Behinderung
    passen nicht zur UN-BRK.

Darum sind die Werkstätten immer ein Thema:

  • Die Werkstätten grenzen Menschen mit Behinderung aus.
  • Das bedeutet: Menschen mit Behinderung
    können nicht am Leben mit den anderen Menschen teilnehmen.
  • Die Werkstätten müssen sich verändern.
  • Die Menschen mit Behinderung müssen
    mehr mitmachen können.
  • Die Menschen mit Behinderung müssen
    mehr mitbestimmen können.

Stephan Wieners schreibt über
Lukas Krämer.

Lukas Krämer hat früher
in einer Werkstatt gearbeitet.
Jetzt arbeitet Lukas Krämer
auf dem ersten Arbeits-Markt.

Lukas Krämer hatte einen Aufruf gemacht.
Der Aufruf ist ein Text.
Den Aufruf kann man unterschreiben.
Mit der Unterschrift sagt man:
Ich bin mit dem Aufruf einverstanden.

Einen Aufruf zum Unterschreiben nennt man auch: Petition.
Das Wort spricht man so: Pe-ti-tzion.

In einer Petition kann man sich beschweren.
Oder etwas fordern.

Der Aufruf von Lukas Krämer ist
für die Einführung vom Mindest-Lohn
in den Werkstätten.


Mindest-Lohn bedeutet:
Arbeit-Nehmer bekommen für die Arbeit Geld.
Das Geld nennt man: Lohn

Der Lohn ist unterschiedlich:

  • Einige Arbeit-Nehmer bekommen viel Geld.
  • Einige Arbeit-Nehmer bekommen wenig Geld.

Es gibt ein Gesetz.
Das Gesetz heißt: Mindest-Lohn-Gesetz.
In dem Gesetz steht:

Jeder Arbeit-Nehmer soll so viel Lohn bekommen:
Der Arbeit-Nehmer kann mit dem Lohn
die Kosten für das Leben bezahlen.

Zum Beispiel:

  • Miete
  • Essen
  • Kino
  • Kleidung.

Kein Chef darf weniger Geld zahlen.
Im Gesetz steht:
Wie hoch ist der Mindest-Lohn?
Die Höhe vom Mindest-Lohn wird überprüft.
Manchmal gibt es dann mehr Mindest-Lohn.

Im Gesetz steht auch:
Es gibt bestimmte Personen.
Für die bestimmten Personen gilt der Mindest-Lohn nicht.
Zu den bestimmten Personen gehören auch:
Mitarbeiter in Werkstätten für Menschen mit Behinderung.


Der Aufruf von Lukas Krämer ist sehr bekannt.

Sie wollen mehr über den Aufruf lesen?
Am Ende von dem Text ist ein Hinweis.
Der Hinweis ist für mehr Informationen.

Lukas Krämer fordert in dem Aufruf:

Der Lohn in den Werkstätten soll:

  • zu der Arbeit passen.
  • gerecht sein.
  • zum ersten Arbeits-Markt passen.

Die Mitarbeiter in den Werkstätten sollen auch
den Mindest-Lohn bekommen.

In den Werkstätten machen die Mitarbeiter oft
schwierige Arbeiten.
Es gibt oft keinen Unterschied
zwischen der Arbeit

  • in der Werkstatt
    und
  • auf dem ersten Arbeits-Markt.

Auch wenn man sagt:
Die Mitarbeiter in den Werkstätten sind erwerbsunfähig.


Erwerbsunfähig bedeutet:
Die Mitarbeiter können nicht mehr
als 3 Stunden am Tag
auf dem ersten Arbeits-Markt
arbeiten.


Die Mitarbeiter in den Werkstätten:

  • machen schwierige Arbeiten.
  • stellen eigene Sachen her.

Aber:
Die Mitarbeiter in den Werkstätten

  • haben nicht die gleichen Arbeit-Nehmer-Rechte.
  • bekommen keinen Mindest-Lohn.

Mehr Lohn ist wichtig.

Aber:
Der Schutz für die Mitarbeiter ist auch wichtig.

Das kann der Mindest-Lohn bringen:

  • Die Mitarbeiter bekommen mehr Geld.

Das kann der Mindest-Lohn auch bringen:

  • Die Werkstätten haben keine besondere Bedeutung mehr.
  • Die Werkstätten und der erste Arbeitsmarkt sind gleich.
  • Die Mitarbeiter in den Werkstätten haben die gleiche Rechte
    wie andere Arbeit-Nehmer.

Viele Mitarbeiter in den Werkstätten machen sich Sorgen:
Der Mindest-Lohn macht Leistungs-Druck.


Leistungs-Druck bedeutet:
Man denkt
und man fühlt:
Man muss mehr machen.
Zum Beispiel bei der Arbeit.


Die Sorgen muss man ernst nehmen.
Die Sorgen sind verständlich.

Der Leistungs-Druck kann nur passieren,
wenn

  • die Mitarbeiter alleine das Geld
    für den Mindest-Lohn verdienen müssen.
  • die Werkstätten keine Unterstützung bekommen.

In der Werkstatt werden besondere Sachen gemacht.

Die besonderen Sachen sind
für den Schutz von den Mitarbeitern.

Zu den besonderen Sachen gehören
zum Beispiel:

  • besondere Pausen-Zeiten.
  • kleine Arbeits-Gruppen.
  • gute Unterstützung für die Mitarbeiter.

Viele Menschen haben die Sorge:
Die besonderen Sachen gibt es nicht mehr,
wenn es den Mindest-Lohn gibt.

Das ist sehr wichtig:
Die besonderen Sachen muss es weitergeben.

Es muss in einem Gesetz stehen:
Es gibt weiter die besonderen Sachen für die

  • Unterstützung
  • Entlastung

von den Mitarbeitern,
wenn es den Mindest-Lohn gibt.

Das ist auch sehr wichtig:
Die Werkstätten müssen Geld bekommen.
Das Geld ist für den Mindest-Lohn.

Das ist gut für die Mitarbeiter:
Die Mitarbeiter können mit dem Mindest-Lohn
die Kosten für das Leben bezahlen.

Der Mindest-Lohn kostet viel Geld.

Aber:
Der Werkstatt-Lohn ist sehr wenig.
Die meisten Werkstatt-Mitarbeiter
brauchen noch die Grund-Sicherung.

Nur mit der Grund-Sicherung können die Mitarbeiter
die Kosten zum Leben bezahlen.


Grund-Sicherung ist Geld.
Das Geld ist vom Sozial-Amt.

Das Geld vom Sozial-Amt
ist zum Beispiel für

  • die Miete.
  • Essen und Getränke.

Die Werkstatt-Mitarbeiter bekommen den Mindest-Lohn?
Dann brauchen die Werkstatt-Mitarbeiter
die Grund-Sicherung nicht mehr.
Dann spart der Staat Geld.

Die Bundes-Regierung hat eine Untersuchung gemacht.
Auch in der Untersuchung steht:
Mit dem Mindest-Lohn brauchen die meisten Mitarbeiter
keine Grund-Sicherung mehr.

Sie wollen mehr über die Untersuchung lesen?
Am Ende von dem Text ist ein Hinweis.
Der Hinweis ist für mehr Informationen.

Das ist möglich:
Mit dem Mindest-Lohn haben die Mitarbeiter
nicht mehr Geld zum Leben.

Aber das ist ein Unterschied:

  • Bezahlen die Mitarbeiter die Sachen zum Leben
    mit dem Lohn?
  • Oder bezahlen die Mitarbeiter die Sachen zum Leben
    mit dem Geld von der Grund-Sicherung?

Wichtig ist auch:
Der erste Arbeits-Markt muss sich ändern.
Dann kann der erste Arbeits-Markt inklusiv sein.
Inklusiver Arbeits-Markt bedeutet:
Alle können auf dem ersten Arbeits-Markt arbeiten.

In den Werkstätten gibt es besondere Sachen.
Die Sachen muss es auch
auf dem ersten Arbeits-Markt geben:
Die besonderen Sachen zum Schutz der Mitarbeiter.

Auf dem ersten Arbeits-Markt muss es

  • weniger Arbeits-Belastung
  • weniger Leistungs-Druck

geben.

Es gibt auch Änderungen in Gesetzen.
Mit den Änderungen ist der erste Arbeits-Markt
für Menschen mit Behinderung möglich.

Die Namen von den Gesetzes-Änderungen sind:

  • Budget für Arbeit
    und
  • Unterstützte Beschäftigung.

Aber:
Nur wenige Menschen nutzen
die Änderungen im Gesetz.

Zusammenfassung

Es gibt besondere Sachen
für Mitarbeiter in Werkstätten.
Die besonderen Sachen muss es auch
auf dem ersten Arbeits-Markt geben.

Für die Mitarbeiter in den Werkstätten
muss es den Mindest-Lohn geben.

Das ist wichtig für einen inklusiven Arbeits-Markt:

  • die besonderen Sachen zum Schutz von Mitarbeitern.
  • der Mindest-Lohn.

Es gibt Menschen die keine Arbeit haben.
Der inklusive Arbeitsmarkt ist auch gut
für Menschen ohne Arbeit.

Das muss möglich sein:
Alle Menschen können
auf dem ersten Arbeits-Markt arbeiten.

Das sind die Gründe
für das Möglich-Machen vom ersten Arbeits-Markt
für Menschen mit Behinderungen:

  • Es gibt mehr Geld für die Arbeit.
  • Es gibt mehr Anerkennung für die Arbeit.

Das sind mehr Gründe
für das Möglich-Machen vom ersten Arbeits-Markt:

  • Menschen mit Behinderung bekommen Anerkennung.
  • Menschen ohne Behinderung erkennen:

Menschen mit Behinderung gehören zur Gesellschaft dazu.
Menschen mit Behinderung sind wichtig.

Menschen mit und ohne Behinderung können sich treffen:

  • am Arbeits-Platz.
  • auf dem Weg zur Arbeit.
  • beim Essen in den Pausen.
  • auf Feiern in den Betrieben.

Der Mindest-Lohn ist wichtig.
Mit dem Mindest-Lohn können Menschen mit Behinderung
auf dem ersten Arbeits-Markt arbeiten.

Stephan Wieners


So bekommen Sie Kontakt
zu Stephan Wieners:

Sie können anrufen.
Das ist die Telefon-Nummer
0521 – 32 93 35 72.

Sie können eine E-Mail schreiben.
Das ist die E-Mail-Adresse:
s.wieners@ksl-owl.de


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Männliche und weibliche Schreib-Weise
sind im Text gleich.

Alle sind mit einer Schreib-Weise gemeint.


Weitere Informationen:

Klicken Sie auf die blaue Schrift.
Dann können Sie mehr über den Aufruf von Lukas Krämer lesen:
https://www.change.org/p/olafscholz-stelltunsein-ich-fordere-den-Mindest-Lohn-f%C3%BCr-menschen-in-behindertenwerkst%C3%A4tten?fbclid=IwAR37LH2H89DQcUCNtOqNWQMY3JL_TbVcz7UnTUZL9pMTG-R0mMtPXBfIRAo

Klicken Sie auf die blaue Schrift.
Dann können Sie mehr
über die Untersuchung von der Bundes-Regierung lesen:
https://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/Forschungsberichte/fb-586-studie-entgeltsystem-fuer-menschen-mit-behinderungen-zwischenbericht.html


März 2022